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Sandlebensräume: Die Offensande






 


Offene Sande sind Lebensräume mit lebensfeindlichen Umweltbedingungen. Früher entstanden sie vorrangig durch Sandablagerungen infolge von Überschwemmungen und durch Uferabbrüche. Heute schafft der Mensch bei Ackerbau, Bautätigkeit und Abbau zeitlich begrenzt offene Sandflächen. In kleinerem Maßstab können sie auch durch Windwurf oder Grabaktivitäten von Kaninchen und Ameisen entstehen. Nur wenige Pflanzen und Tiere schaffen es, offene Sandlebensräume zu besiedeln. Um den extremen Lebensbedingungen zu trotzen, benötigen sie spezielle Strategien, um hier zu überleben. Viele Insekten wie Wildbienen, Grabwespen und Laufkäfer ziehen sogar Nutzen aus dem lockeren Substrat und nutzen es zur Anlage von Nestern und Wohnröhren.



 


Sandlaufkäfer: Der Dünen-Sandlaufkäfer (Cicindela hybrida) ist der „Tiger“ unter den Insekten. Er lebt räuberisch auf offenen Sandböden und macht Jagd auf alles, was er mit seinen großen Mundwerkzeugen überwältigen kann. Mit seinen langen Beinen hebt er sich wie auf Stelzen vom heißen Sandboden ab. Die Behaarung schützt ihn zusätzlich noch gegen große Bodenhitze.

 

Sogar Wölfe gibt es in der SandAchse.
Der Bienenwolf gehört zu den Grabwespen.
Er fängt Bienen, lähmt sie mit einem Stich und
trägt sie als Larvennahrung in selbst
gegrabene Erdröhren im Sand ein.